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Die Geschichte des Goldhandels

 
Der Goldhandel hat eine lange Geschichte. Gold wurde im Altertum entdeckt und gilt seit der Benutzung als Währung in vielen Gesellschaften als Zeichen von Reichtum und hoher sozialer Stellung. Heute ist Gold noch immer ein wichtiges Material für Handel und Geschäftstätigkeiten.

Länder schätzen Gold als Massstab von Reichtum und als Basis von Devisen. Privatpersonen schätzen Gold als Versicherung, weil Papiergeld nicht immer Gewissheit garantiert.

Gold übt weiterhin einen Einfluss auf die heutigen Finanzmärkte der Welt aus und dies wird auch in Zukunft so sein.
 
Der Goldstandard
 
Es folgt eine Erläuterung zum Goldstandard aus WIKIPEDIA:

"Als Goldstandard bezeichnet man die Deckung einer Währung durch Gold. Das Umtauschverhältnis zwischen Bargeld und Gold bezeichnet man als Goldparität. Damit ist die (theoretische) Verpflichtung der Zentralbank verbunden, Bargeld jederzeit in eine entsprechende Menge Gold umzutauschen (Verpflichtung zur Konvertibilität). Aus dem Besitz eines Geldscheins ergibt sich somit ein direkter Anspruch auf eine bestimmte Menge Gold, was aber in Deutschland laut Bankgesetz vom 14. März 1875, § 18, nur Einlösung in „coursfähiges“ deutsches Geld bedeutete. Praktisch hieß das, dass man als Bürger neben Goldmünzen (=Kurantgeld) oder Silbertalern (bis 1907) evtl. auch Scheidemünzen und papierne Reichskassenscheine − je nach Kassenlage − an den Bankkassen auf Verlangen erhielt.

Der reine Goldstandard stellt einen Sonderfall der Wechselkursparität dar und existiert eigentlich nur in der Theorie. In der Praxis hatten die klassischen Goldstandardländer nur einen sog. „Goldanker“, der bewirken sollte, dass eine Papier- und Scheidemünzeninflationierung (Bargeldinflationierung) durch gesetzliche Goldhinterlegungspflichten „abgebremst“ wird. Auf die Buchgeld- bzw. Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken hatte das jedoch keinen Einfluss, so dass der Goldstandard eigentlich schon ab etwa 1900 durch das Buchgeld in den Hauptindustrieländern unterlaufen wurde, was damalige gewisse inflationäre Tendenzen ab etwa 1900 mit erklären würde."

Bei: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard finden Sie die vollständige Definition sowie die Verwendung von Gold als Investment.

Die Auseinandersetzung zum genauen Zeitpunkt der Einführung des Goldstandards dauert an. 1717 verglich Sir Isaac Newton den Goldwert in seinem Masssystem mit Silber. Einige glauben, dass in diesem Moment der Goldstandard eingeführt wurde.

Der internationale Goldstandard wurde erst in den 1870er-Jahren allgemein verwendet. Bis in die 1890er-Jahre war er in den Industrieländern nicht beliebt. Politische Bewegungen gegen den Goldstandard begannen und Währungen, die auf Papiergeld basierten, waren weiter verbreitet. Der Goldstandard erlebte eine Reihe von Hochs und Tiefs, die den internationalen Geldmarkt unterstützten und ihm anschliessend wieder Probleme verursachten.

Im 20. Jahrhundert übten die beiden Weltkriege sowie die Depression der 30er Jahre einen grossen Einfluss auf die Weltfinanzen aus. 1944 führte das Bretton Woods-Abkommen Bedingungen zur Regulierung der Unternehmens- und Finanzbeziehungen zwischen Ländern ein.
 
Das Bretton Woods-Abkommen
 
Das Bretton Woods-Abkommen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg unterzeichnet, um den internationalen Devisenmarkt zu kontrollieren und ihn stabil zu halten. Die Länder, die es unterzeichneten, erklärten sich einverstanden zu versuchen, den Wert ihrer Währungen gegenüber dem US-Dollar und auch gegenüber einem gleichwertigen Goldkurs innerhalb einer engen Spanne zu halten. Der Dollar gewann als Währung den ersten Platz und die wirtschaftlichen Kräfte verlagerten sich von Europa in die Vereinigten Staaten.

1971 wurde das Bretton Woods-Abkommen annulliert, als der US-Dollar nicht mehr in Gold gewechselt werden konnte. Die Kräfte des Angebotes und der Nachfrage begannen den Währungsmarkt zu kontrollieren. Neue Finanzinstrumente und der freie Handel wurden eingeführt.
 
Das heutige Bild
 
Das heutige Bild sieht ganz anders aus. Seit den 1980er-Jahren haben Computer und Technologie die Entwicklung des Devisenmarktes beeinflusst. Heute können Händler und Broker rund um die Welt im Markt mit Währungen handeln. Gold wird jetzt als Währung wie jede angesehen und kann als solche gehandelt werden. Sein Wert oder Preis wird in Bezug auf den US-Dollar ausgedrückt – das heisst wie viel Gold Sie für einen US-Dollar kaufen oder verkaufen können.

Die Geschichte des Goldhandels erzählt von Versuchen, den internationalen Handel – vor allem im Devisenmarkt – einfach und ausgeglichen zu machen. Erfahren Sie mehr zur Verwendung von Gold als Investment-Werkzeug.